Advertisement

17.04.2016 - LPGA Tour: 4. Runde Lotte Championship Thompson T10. - Lee gewinnt

Im Finale der Lotte Championship in Ko Olina, Oahu, auf Hawaii, hatten die meisten Zuschauer auf die falsche Siegerin getippt. Eigentlich waren alle Augen auf eine Amerikanerin und eine Koreanerin gerichtet, doch, wie heißt es so schön: Wenn Zwei sich streiten, freut sich die Dritte, und die kam aus Australien.

Thompson

Lexi Thompson schaffte es leider nur unter die Top-10, obwohl sie alles gab © Stoertebek

Lexi Thompson kämpfte, spielte sechs Birdies, musste aber auch drei Bogeys hinnehmen. Mit einer 69er Runde (-3) und 10 unter Par reichte es aber nur zum 10. Platz. Den teilt sich die Amerikanerin u.a. mit Shanshan Feng und Brooke M. Henderson, die beide eine 68 (-4) nach Hause brachten. Katie Burnett gehörte eigentlich zu den eventuellen Siegerinnen, doch mit 70 Schlägen (-2) und 15 unter Par beendete sie das Event auf dem zweiten Platz. Diese Position teilt sie sich mit einer weiteren Favoritin, In Gee Chun. Die Koreanerin notierte eine gute 67 (-5), doch auch für sie war nichts zu holen.Mit fünf Schlägen Rückstand auf die Führende ging Minjee Lee auf die letzte Runde und wuchs regelrecht über sich hinaus. Mit einem Eagle und sechs Birdies auf der Scorekarte brachte die Australierin eine bogeyfreie 64 (-8)ins Clubhaus, spielte damit nicht nur die beste Runde des Turniers, sondern sicherte sich mit 16 unter Par auch den Titel.

Ko

Lydia Ko musste bei diesem Turnier anderen den Vortritt lassen © Stoertebek

Lydia Ko, die Nummer eins der Weltrangliste, spielte mit 69 Schlägen (-3) ihre beste Turnierrunde, schaffte es mit insgesamt fünf unter Par aber nur auf den geteilten 23. Platz. Paula Creamer musste sich mit einer 70 (-2) abfinden und landete mit zwei unter Par auf dem alleinigen 44. Rang. Für Inbee Park, die Nummer zwei der Weltrangliste, ging es am Finaltag noch weiter nach hinten. Mit 77 Schlägen (+5) und insgesamt fünf über Par wurde sie auf die geteilte 68. Position durchgereicht. Damit lag die Koreanerin nur drei Plätze besser als das Schlusslicht. Caroline Masson hatte nach einer ganz starken Eröffnungsrunde bereits am Donnerstag den Cut verpasst.